Immer mehr Eltern entscheiden sich beim Kauf eines Kindersitzes für einen Reboarder. Die in den skandinavischen Ländern längst zum Standard gehörenden, rückwärts gerichteten Kindersitze bieten dem Nachwuchs im Falle eines Unfalls um ein Vielfaches mehr Schutz als herkömmliche, vorwärts gerichtete Kindersitze. Lesen Sie hier, wieso ein Reboarder so viel sicherer ist, als ein normaler Kindersitz. Wenn auch Sie sich dafür entschieden haben, einen Reboarder für Ihr Kind zu kaufen, hilft Ihnen dieser Beitrag dabei, den passenden Sitz für sich und Ihr Kind zu finden.

Isofix – ja oder nein?

Eine der ersten Fragen, die Sie sich stellen müssten ist, ob Sie einen Reboarder mit Isofix wollen oder nicht. Sollte in Ihrem Auto keine Isofix Vorrichtung vorhanden sein, lässt sich diese im Normalfall nachrüsten. Der größte Vorteil von Reboardern, die mit Hilfe von Isofix im Auto angebracht werden ist, dass die Installation schnell und einfach ist. Anders als beim Einbauen ohne Isofix. Hier entstehen häufig Fehler bei der korrekten Anbringung. Dadurch ist der Schutz für das Kind während eines Unfalls nicht gewährleistet. Es empfiehlt sich daher, auf ein Isofix Modell zurück zu greifen.

Welche Kindersitzgruppe?

Reboarder gibt es wie vorwärts gerichtete Kindersitze, in verschiedenen Gruppen. Je nach Verordnung werden diese in Gewichts- oder Längenangaben unterteilt. Nach der neuen i-Size Verordnung sollen Kinder mindestens 15 Monate lang in einem rückwärts gerichteten Kindersitz im Auto befördert werden. Experten raten jedoch dazu, Kinder so lang wie möglich rückwärts gerichtet fahren zu lassen. In Schweden ist es beispielsweise Gang und Gebe, dass Kinder bis zu 4 Jahren im Reboarder fahren. Wählen Sie daher einen Sitz, in den Ihr Kind lang hinein passt und lange die Vorzüge des Rückwärtsfahrens genießen kann.

Hersteller – welcher ist der beste?

Vielleicht kennen Sie bereits einen Reboarder Hersteller, dem Sie vertrauen. Einige Marken, wie zum Beispiel BeSafe, Cybex und Concord, konnten die Qualität ihrer Reboarder bereits in ADAC Test unter Beweis stellen. Wenn Sie sich jedoch noch nicht sicher sind, für welchen Hersteller und welches Modell Sie sich entscheiden möchten, kann Ihnen unser Beitrag übe die verschiedenen Reboarder Hersteller dabei helfen, sich einen Überblick zu verschaffen.

Welcher Sitz passt in mein Auto?

Bevor Sie den ausgewählten Sitz kaufen, sollten Sie zunächst die Zulassungsliste des Herstellers prüfen. Nicht alle Reboarder sind für jedes Fahrzeugmodell geeignet. Wenn Ihr Fahrzeug nicht auf der Liste zu finden ist, können Sie bei Ihrem Automobilhersteller anrufen und nachfragen, da die Sitze nicht mit allen Fahrzeugen getestet werden.

Die Optik

Da Reboarder nicht gerade günstig in der Anschaffung sind, sollten Sie auch sicher gehen, dass Ihnen das Design des Sitzes gefällt. Viele Reboarder sind in unterschiedlich farblichen Designs erhältlich. Bedenken Sie jedoch auch, dass ein Sommerbezug für Ihren Reboarder sinnvoll ist und treffen Sie Ihre Entscheidung daher nicht ausschließlich nach der Farbe.

Vor dem Kauf eines Reboarders gibt es einiges zu beachten. Doch wenn der richtige Kindersitz erst einmal gefunden ist, profitieren Eltern und Kinder lange Zeit davon. Rückwärts gerichtetes Fahren ist nicht nur angenehmer für Ihr Kind, dass seine Umwelt so sehr viel besser wahrnehmen kann; es bietet höchste Schutz und mindert das Verletzungsrisiko im Falle eines Frontalcrashs. So fühlen Sie sich als Mutter und Vater auch gleichzeitig wohl und sicher während der Autofahrt mit Ihrem Kind im Reboarder.