Monat: August 2016

Kind im Blick – Spiegel für Reboarder

Dass Reboarder die sichersten Kindersitze sind, ist mittlerweile unumstritten. Dennoch verzichten viele Eltern auf einen rückwärts gerichteten Kindersitz. Häufig taucht das Argument „Ich kann mein Kind nicht mehr sehen“ auf. Rückspiegel für Reboarder sorgen für Abhilfe. Auch Ihr Kind wird großen Gefallen an einem solchen Spiegel finden.

Was ist ein Reboarder Rückspiegel?

Ein Reboarder Rückspiegel wird an die Kopfstütze des Rücksitzes angebracht. Oftmals haben diese Spiegel eine Wölbung, so dass Sie den gesamten Kindersitz im Blick haben. Der Spiegel wird so angebracht, dass Sie und Ihr Kind über diesen Spiegel und der Rückspiegel ihres Autos Blickkontakt aufnehmen können. Das gibt Ihnen und Ihrem Kind zusätzliche Sicherheit.
Rückspiegel für Reboarder gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Manche sind in verspielter Tieroptik gehalten. Andere sind pragmatisch und schlicht. Oftmals kann überein Kugelgelenk der Winkel perfekt eingestellt werden, so dass Sie Ihr Kinder immer und jeder Zeit im Auge haben.

Wo bekomme ich einen Reboarder Rückspiegel?

Einen Rückspiegel für Reboarder finden Sie in vielen Babyfachmärkten. Da dort die Auswahl oftmals nicht sehr groß ist, können Sie auch online nach dem perfekten Rückspiegel suchen. Im Online Babyfachmarkt oder bei großen Online Versandhäusern finden Sie zahlreiche unterschiedliche Modelle.

Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Im Grunde ist bei einem Rückspiegel für Reboarder das Wichtigste, dass er Ihnen gefällt und seinen Zweck erfüllt. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen will, sollte darauf achten, dass das Spiegelglas mit einer Schutzfolie versehen ist, die das Herausspringen von Scherben bei einem Unfall oder Ähnlichem verhindert. Es gibt auch Reboarder Rückspiegel, die lediglich aus einer aufgeklebten Spiegelfolie bestehen. Wichtig ist, dass keine Scherben bei einer Beschädigung, etwa während eines Unfalls, herausspringen und Ihr Kind verletzen könnten.

Wen auch Sie Ihr Kind gerne im Reboarder fahren lassen würden, bisher aber Angst hatten Ihr Kind nicht im Blick zu haben, dann ist ein Reboarder Rückspiegel genau das Richtige für Sie.

Reboarder auf dem Beifahrersitz

Viele Eltern stellen sich häufig die Frage, ob sie ihr Kind auch auf dem Beifahrersitz im Autokindersitz anschnallen und mitführen dürfen. Bei der Babyschale scheint es offensichtlich zu sein. Sind alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, kann diese problemlos auf dem Beifahrersitz abgestellt und mit dem Autogurt befestigt werden. Das Anbringen der Babyschale auf einer Isofixstation auf dem Beifahrersitz ist ebenfalls möglich. Doch wie sieht das mit einem Reboarder aus? Diese Kindersitze sind häufig sehr aufwendig einzubauen und müssten teilweise durch Spanngurte mit dem Vordersitz verbunden werden. Ist es überhaupt möglich einen Reboarder auf dem Beifahrersitz einzubauen und ist es erlaubt?

Gesetzliche Richtlinien

Von Seiten des Gesetzgebers ist es erlaubt, ein Kind auf dem Beifahrersitz mitzuführen. Voraussetzung ist jedoch, dass das Kind auf einem für sein Alter geeigneten Kinderautositz sitzen muss und somit nach Vorschrift gesichert ist. Wichtig ist jedoch vor allem, dass Sie im Handbuch Ihres Fahrzeugs nachsehen, welche Vorschriften beim Transport von Kindern auf dem Beifahrersitz gelten. Müssen Sie zum Beispiel den Frontairbag deaktivieren, oder den Beifahrersitz in eine bestimmte Position bringen? Es gibt auch Hersteller, die das Anbringen von Kindersitzen vorne bei bestimmten Modellen komplett verbieten.

Warum muss ich den Airbag ausschalten?

Nahezu alle Autos verfügen heute über Frontairbags. Dieser soll uns bei einem Unfall vor schlimmen Verletzungen schützen. Ist ein Kindersitz auf dem Beifahrersitz montiert, muss der Frontairbag auf dieser Seite unbedingt deaktiviert werden. Kommt es zu einem Unfall und der Airbag öffnet sich, kann dies für das Kind tödlich enden.

Isofix-Sitze auf dem Beifahrersitz

In den meisten Autos findet man nur hinten auf der Sitzbank Isofix-Vorrichtungen. Die wenigsten Fahrzeuge sind auch auf dem Beifahrersitz mit einer solchen Vorrichtung ausgestattet. Oftmals kann man dies jedoch nachrüsten, fragen Sie dafür einfach im Autohaus Ihres Autoherstellers nach.

Einbau vom Reboarder auf dem Vordersitz

Das Einbauen eines Reboarder auf dem Vordersitz kann zunächst etwas kompliziert sein. Vor allem jene rückwärts gerichteten Kindersitze, die mit zusätzlichen Spanngurten befestigt werden, wie gar der HTS BeSafe iZi Plus. Um Ihrem Kind volle Sicherheit auf dem Beifahrersitz zu bieten, sollten Sie einen Reboarderfachmarkt aufsuchen. Hier wird man Sie kompetent beraten und Ihnen den Sitz im Auto korrekt einbauen.

Lassen Sie sich nicht verunsichern von all den Hirngespinsten, die es über das Mitführen von Kindern auf dem Beifahrersitz gibt. Wenn der Hersteller Ihres Fahrzeuges kein explizites Verbot ausspricht und Sie den Sitz nach exakten Vorgaben einbauen, steht dem nichts im Wege.