Kind im Blick – Spiegel für Reboarder

Dass Reboarder die sichersten Kindersitze sind, ist mittlerweile unumstritten. Dennoch verzichten viele Eltern auf einen rückwärts gerichteten Kindersitz. Häufig taucht das Argument „Ich kann mein Kind nicht mehr sehen“ auf. Rückspiegel für Reboarder sorgen für Abhilfe. Auch Ihr Kind wird großen Gefallen an einem solchen Spiegel finden.

Was ist ein Reboarder Rückspiegel?

Ein Reboarder Rückspiegel wird an die Kopfstütze des Rücksitzes angebracht. Oftmals haben diese Spiegel eine Wölbung, so dass Sie den gesamten Kindersitz im Blick haben. Der Spiegel wird so angebracht, dass Sie und Ihr Kind über diesen Spiegel und der Rückspiegel ihres Autos Blickkontakt aufnehmen können. Das gibt Ihnen und Ihrem Kind zusätzliche Sicherheit.
Rückspiegel für Reboarder gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Manche sind in verspielter Tieroptik gehalten. Andere sind pragmatisch und schlicht. Oftmals kann überein Kugelgelenk der Winkel perfekt eingestellt werden, so dass Sie Ihr Kinder immer und jeder Zeit im Auge haben.

Wo bekomme ich einen Reboarder Rückspiegel?

Einen Rückspiegel für Reboarder finden Sie in vielen Babyfachmärkten. Da dort die Auswahl oftmals nicht sehr groß ist, können Sie auch online nach dem perfekten Rückspiegel suchen. Im Online Babyfachmarkt oder bei großen Online Versandhäusern finden Sie zahlreiche unterschiedliche Modelle.

Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Im Grunde ist bei einem Rückspiegel für Reboarder das Wichtigste, dass er Ihnen gefällt und seinen Zweck erfüllt. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen will, sollte darauf achten, dass das Spiegelglas mit einer Schutzfolie versehen ist, die das Herausspringen von Scherben bei einem Unfall oder Ähnlichem verhindert. Es gibt auch Reboarder Rückspiegel, die lediglich aus einer aufgeklebten Spiegelfolie bestehen. Wichtig ist, dass keine Scherben bei einer Beschädigung, etwa während eines Unfalls, herausspringen und Ihr Kind verletzen könnten.

Wen auch Sie Ihr Kind gerne im Reboarder fahren lassen würden, bisher aber Angst hatten Ihr Kind nicht im Blick zu haben, dann ist ein Reboarder Rückspiegel genau das Richtige für Sie.

Reboarder auf dem Beifahrersitz

Viele Eltern stellen sich häufig die Frage, ob sie ihr Kind auch auf dem Beifahrersitz im Autokindersitz anschnallen und mitführen dürfen. Bei der Babyschale scheint es offensichtlich zu sein. Sind alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, kann diese problemlos auf dem Beifahrersitz abgestellt und mit dem Autogurt befestigt werden. Das Anbringen der Babyschale auf einer Isofixstation auf dem Beifahrersitz ist ebenfalls möglich. Doch wie sieht das mit einem Reboarder aus? Diese Kindersitze sind häufig sehr aufwendig einzubauen und müssten teilweise durch Spanngurte mit dem Vordersitz verbunden werden. Ist es überhaupt möglich einen Reboarder auf dem Beifahrersitz einzubauen und ist es erlaubt?

Gesetzliche Richtlinien

Von Seiten des Gesetzgebers ist es erlaubt, ein Kind auf dem Beifahrersitz mitzuführen. Voraussetzung ist jedoch, dass das Kind auf einem für sein Alter geeigneten Kinderautositz sitzen muss und somit nach Vorschrift gesichert ist. Wichtig ist jedoch vor allem, dass Sie im Handbuch Ihres Fahrzeugs nachsehen, welche Vorschriften beim Transport von Kindern auf dem Beifahrersitz gelten. Müssen Sie zum Beispiel den Frontairbag deaktivieren, oder den Beifahrersitz in eine bestimmte Position bringen? Es gibt auch Hersteller, die das Anbringen von Kindersitzen vorne bei bestimmten Modellen komplett verbieten.

Warum muss ich den Airbag ausschalten?

Nahezu alle Autos verfügen heute über Frontairbags. Dieser soll uns bei einem Unfall vor schlimmen Verletzungen schützen. Ist ein Kindersitz auf dem Beifahrersitz montiert, muss der Frontairbag auf dieser Seite unbedingt deaktiviert werden. Kommt es zu einem Unfall und der Airbag öffnet sich, kann dies für das Kind tödlich enden.

Isofix-Sitze auf dem Beifahrersitz

In den meisten Autos findet man nur hinten auf der Sitzbank Isofix-Vorrichtungen. Die wenigsten Fahrzeuge sind auch auf dem Beifahrersitz mit einer solchen Vorrichtung ausgestattet. Oftmals kann man dies jedoch nachrüsten, fragen Sie dafür einfach im Autohaus Ihres Autoherstellers nach.

Einbau vom Reboarder auf dem Vordersitz

Das Einbauen eines Reboarder auf dem Vordersitz kann zunächst etwas kompliziert sein. Vor allem jene rückwärts gerichteten Kindersitze, die mit zusätzlichen Spanngurten befestigt werden, wie gar der HTS BeSafe iZi Plus. Um Ihrem Kind volle Sicherheit auf dem Beifahrersitz zu bieten, sollten Sie einen Reboarderfachmarkt aufsuchen. Hier wird man Sie kompetent beraten und Ihnen den Sitz im Auto korrekt einbauen.

Lassen Sie sich nicht verunsichern von all den Hirngespinsten, die es über das Mitführen von Kindern auf dem Beifahrersitz gibt. Wenn der Hersteller Ihres Fahrzeuges kein explizites Verbot ausspricht und Sie den Sitz nach exakten Vorgaben einbauen, steht dem nichts im Wege.

Reboarder Test und Kaufberatung

In Sachen Kindersitze hat auch in Deutschland in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden. Was in skandinavischen Ländern schon lange Gang und Gebe ist, findet nun auch Einzug in deutsche Sicherheitsvorschriften im Straßenverkehr. Reboarder sind eine neue Generation an Kindersitzen und befürworten das rückwärts gerichtete Autofahren bei Kleinkindern. Auch die neue Prüfnorm i-Size, die ab 2018 vollständig in Kraft tritt sorgt dafür, dass Kinder länger rückwärts Auto fahren. Der entscheidende Vorteil am Reboarder ist die Sicherheit im Falle eines Verkehrsunfalls.
Wenn auch Sie sich für einen Reboarder entschieden haben und wissen wollen, wie Sie zu dem passenden Modell kommen und auf was Sie beim Kauf achten müssen, finden Sie hier Antworten zu Ihren Fragen.

Reboarder Test – im Laden oder Online kaufen

Selbstverständlich können Sie zum Babyfachmarkt in Ihrer Nähe gehen um einen Reboarder zu kaufen. Leider sind in diesen Märkten meist noch nicht sehr viele verschiedene Modelle vertreten. Spezielle Reboarder Läden gibt es bereits, jedoch bislang nur sehr wenige in Deutschland. Die meisten Eltern begeben sich daher online auf die Suche nach dem passenden Modell. Um unter all den Marken und Angeboten im Netz einen geeigneten Reboarder zu finden bedarf es gute Recherche. Vor allem Eltern, die sich noch nicht gut mit dem Thema auskennen, sind bei Begriffen wie Kombi-Reboarder und Pseudo-Reboarder schnell überfordert. Es empfiehlt sich daher auf einen ausgezeichneten Reboarder Test zu setzen. Dort erhalten Sie Grundwissen und vielerlei Informationen zu verschiedenen Sitzen. Außerdem werden Sie über geltende Sicherheitsrichtlinien informiert und auf ausgewiesene Testsieger verwiesen, die allen höchster Qualität und Anforderungen entprechen.

Kaufberatung bei Reboarder

Bevor Sie sich für ein passendes Modell entscheiden können, müssen Sie einige Eckpunkte bedenken. Zum einen sollten Sie sich überlegen, ob Sie einen Reboarder mit oder ohne Isofix möchten. Ist in Ihrem Auto keine Isofix-Vorrichtung vorhanden, so können Sie beim Hersteller Ihres Fahrzeugs nachfragen, ob eine Nachrüstung möglich ist. Außerdem sollten Sie sich überlegen, wie lange Sie Ihr Kind im Reboarder mit führen möchten. Die meisten Reboarder sind bis 18 kg zugelassen. Einige jedoch auch bis 25 kg. Ein Kombi-Reboarder ermöglicht Ihnen das Kind ab 9 kg vorwärts oder rückwärts gerichtet fahren zu lassen. Wir empfehlen jedoch Kinder bis mindestens 3 Jahre rückwärts gerichtet fahren zu lassen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Suche Ihres Reboarder und freuen uns, dass Sie Ihrem Kind die Vorzüge rückwärts gerichteten Fahrens bieten.

Einbau eines Reboarders – hier liegt die Problematik der Sicherheit

Das Thema Reboarder rückt immer mehr in den Fokus unserer heutigen Gesellschaft. Viele Eltern haben noch nie von einem Reboarder gehört. Wenn man sich die Testergebnisse von ADAC oder Stiftung Warentest ansieht wird man schnell verunsichert. Schneiden doch einige vorwärts gerichtete Kindersitze deutlich besser im Test ab als die hoch gelobten Reboarder. Um zu verstehen, wieso ein Reboarder trotzdem viel sicherer ist und wieso sie in puncto Sicherheit im ADAC Test nicht gegen einen Kindersitz mit Fangkörper ankommen, müssen Sie einige grundlegende Dinge über Reboarder wissen. Lesen Sie hier, wie Sie mit einem Reboarder alles richtig machen.
 

Sicherheit im Straßenverkehr – sind Reboarder die Nummer 1?

Eine Albtraumvorstellung für alle Eltern – ein Unfall mit dem Auto und das Kind ist im Kindersitz mit dabei. Alle Eltern wollen für ihre Kinder die sicherste Methode eines Kindersitzes, um in Falle eines Verkehrsunfalls schlimme Verletzungen und Folgeschäden vermeiden zu können. Immer wieder kommt der Begriff Reboarder auf, ein Kindersitz, welcher entgegen der Fahrtrichtung angebracht wird und Kinder im Kleinkindalter rückwärts gerichtet transportiert. Informiert man sich über das Thema und schaut sich dazu noch Testergebnisse vom ADAC an, liest man immer wieder, das Reboarder doch nicht so sicher sind wie sie scheinen und dass es sehr wohl zu schlimmen Verletzungen bei Unfällen kommt.
 

Der Grund für Unfälle beim Reboarder

Dass es dennoch zu Verletzungen kommt hat einen bestimmen Grund. Der Einbau eines Reboarders in ein Auto ist sehr kompliziert. Vor allem bei Modellen, die nicht mit Isofix ausgestattet sind, ist die Installation aufwendig und oftmals verwirrend. Häufig sind viele Schritte nötig um den Sitz in die vorhergesehene Position zu bringen. Autogurt und Zusatzgurte, Standfüße und Klemmmechanismen sind nicht nur für Eltern, sondern häufig auch für Fachpersonal eine echte Herausforderung. Hersteller von Reboardern legen daher großen Wert darauf, das Verkaufspersonal optimal zu schulen, wenn es um den Einbau eines Reboarders geht.
Einfacher ist es mit Reboardern, die mit Isofix ausgestattet sind.  Der Sitz rastet in die Isofix-Vorrichtung am Auto ein und ist somit in die optimale Position gebracht. Mit Hilfe eines Standfußes oder einem Zusatzgurt, wird der Sitz zusätzlich stabilisiert.
 

Hilfe beim Einbau

Sollten Sie sich für einen Reboarder ohne Isofix entschieden haben, sorgen Sie dafür, dass dieser richtig eingebaut wird. Es gibt spezielle Reboarder Fachmärkte, das Personal dort ist optimal geschult und kennt sich mit den unterschiedlichen Modellen und deren Einbau sehr gut aus. Alternativ können Sie auch online nach einem Hersteller Video suchen. Viele Hersteller stellen online Videos zur Verfügung, in denen die Handhabung mit dem Reboarder und der Einbau genau geschildert und demonstriert werden.
 
Reboarder sind ausnahmslos die sichersten Kindersitze für Ihr Kind. Wenn Sie auf einen korrekten Einbau achten, erhält Ihr Kind vollen Schutz im Falle eines Verkehrsunfalls. Vermeiden Sie schlimme Unfallschäden, wie beispielsweise eine Querschnittslähmung, indem Sie Ihr Kind so lange wie möglich im rückwärts gerichteten Kindersitz fahren lassen.

Reboarder Hersteller

Reboarder werden immer beliebter – zum Glück! sagen Experte der Verkehrssicherheit. Reboarder können Leben retten und schwere Verletzungen bei einem Unfall verhindern. Dies wissen auch immer mehr Eltern und entscheiden sich daher für einen rückwärts gerichteten Kindersitz für ihr Kind. Bei der großen Nachfrage liegt es auf der Hand, dass immer mehr Kindersitz Hersteller einen Reboarder auf den Markt bringen. Doch welche Marken bringen die sichersten Modelle heraus? Für welchen Reboarder soll man sich bei der ganzen Auswahl nur entscheiden?

Axkid

Dieser Hersteller kommt aus Schweden und ist Teil der Firma Axon Kids. Dieses noch recht junge Unternehmen wurde von Tony Qvist und Tony Broberg gegründet, die beide schon davor Erfahrungen in der Kindersitz Herstellung aufweisen können. Die beiden Reboarder Minikid und Rekid haben den Schweden Plus-Test bestanden und gelten somit als besonders sicher.

BeSafe

Auch der Hersteller HTS BeSafe AS kommt aus skandinavischem Gebiet und hat seinen Hauptsitz in Norwegen in Kroderen. Das höchste Ziel der Firma ist es, Verkehrsunfälle und vor allem deren Folgen für Kinder zu reduzieren. Das rückwärts gerichtete Fahren minimiert das Risiko schwerer Verkehrsverletzungen, deswegen ist HTS BeSafe immer auf dem neuesten Stand in puncto Sicherheit.

Britax Römer

Britax und Römer gehören seit 1978 zu einer Familie – hier wird die Sicherheit von Kindern groß geschrieben. Neben Fahrradsitzen und Kinderwagen liegt das Hauptaugenmerk von Britax Römer auf Autositzen. Neben zahlreichen vorwärts gerichteten Kindersitzen, hat dieser Hersteller auch zwei Reboarder im Produktkatalog. Der Dualfix verfügt über eine 360 Grad Drehfunktion. Dadurch wird zum einen das Einsteigen erleichtert. Außerdem können die Eltern sich entschieden, ob sie ihr Kind ab 9 kg vorwärts oder rückwärts fahren lassen. Der Max Fix ll hingegen ist ein reiner Reboarder und wurde vom ADAC mit gut bewertet.

Concord

Der deutsche Hersteller Concord produziert schon seit Ende der 70er Jahre Kinderwagen und Autositze mit höchste4m Sicherheitsstandard. In den letzten Jahren reihten sich auch zwei Kindersitze entgegen der Fahrtrichtung ins Sortiment ein. Der Concord Ultimax.3 kann dabei sowohl vorwärts als auch rückwärts gerichtet im Auto angebracht werden. Der Concord Reverso ist ein reiner Reboarder.

Cybex

Mit futuristisch modernem Design sind alle Produkte aus dem Hause Cybex ein wahrer Hingucker. Obwohl Cybex wohl hauptsächlich für seine Kindersitze mit Fangkörper bekannt ist, schneidet auch der hauseigene Reboarder, der Cybex Sirona, im ADAC und Stiftung Warentest mit guten Testergebnissen ab. Weiter stellt Cybex auch Kinderwagen und Babytragen her.

Maxi Cosi

Die Marke Maxi Cosi ist nahezu Jedermann ein Begriff. So werden Babyschalen in der Umgangssprache oftmals als Maxi Cosi bezeichnet, denn für genau diese ist der Hersteller von Kindersitzen und Kinderwagen bekannt. Im Sortiment von Maxi Cosi befinden sich mittlerweile ein Pseudo-Reboarder, ein Kombinationssitz und ein Reboarder.

Wenn auch Sie auf der Suche nach einem Reboarder mit höchsten qualitativen Ansprüchen sind, dann werden Sie bei diesen Herstellen in jedem Fall fündig.

Worauf achten beim Reboarder Kauf?

Immer mehr Eltern entscheiden sich beim Kauf eines Kindersitzes für einen Reboarder. Die in den skandinavischen Ländern längst zum Standard gehörenden, rückwärts gerichteten Kindersitze bieten dem Nachwuchs im Falle eines Unfalls um ein Vielfaches mehr Schutz als herkömmliche, vorwärts gerichtete Kindersitze. Lesen Sie hier, wieso ein Reboarder so viel sicherer ist, als ein normaler Kindersitz. Wenn auch Sie sich dafür entschieden haben, einen Reboarder für Ihr Kind zu kaufen, hilft Ihnen dieser Beitrag dabei, den passenden Sitz für sich und Ihr Kind zu finden.

Isofix – ja oder nein?

Eine der ersten Fragen, die Sie sich stellen müssten ist, ob Sie einen Reboarder mit Isofix wollen oder nicht. Sollte in Ihrem Auto keine Isofix Vorrichtung vorhanden sein, lässt sich diese im Normalfall nachrüsten. Der größte Vorteil von Reboardern, die mit Hilfe von Isofix im Auto angebracht werden ist, dass die Installation schnell und einfach ist. Anders als beim Einbauen ohne Isofix. Hier entstehen häufig Fehler bei der korrekten Anbringung. Dadurch ist der Schutz für das Kind während eines Unfalls nicht gewährleistet. Es empfiehlt sich daher, auf ein Isofix Modell zurück zu greifen.

Welche Kindersitzgruppe?

Reboarder gibt es wie vorwärts gerichtete Kindersitze, in verschiedenen Gruppen. Je nach Verordnung werden diese in Gewichts- oder Längenangaben unterteilt. Nach der neuen i-Size Verordnung sollen Kinder mindestens 15 Monate lang in einem rückwärts gerichteten Kindersitz im Auto befördert werden. Experten raten jedoch dazu, Kinder so lang wie möglich rückwärts gerichtet fahren zu lassen. In Schweden ist es beispielsweise Gang und Gebe, dass Kinder bis zu 4 Jahren im Reboarder fahren. Wählen Sie daher einen Sitz, in den Ihr Kind lang hinein passt und lange die Vorzüge des Rückwärtsfahrens genießen kann.

Hersteller – welcher ist der beste?

Vielleicht kennen Sie bereits einen Reboarder Hersteller, dem Sie vertrauen. Einige Marken, wie zum Beispiel BeSafe, Cybex und Concord, konnten die Qualität ihrer Reboarder bereits in ADAC Test unter Beweis stellen. Wenn Sie sich jedoch noch nicht sicher sind, für welchen Hersteller und welches Modell Sie sich entscheiden möchten, kann Ihnen unser Beitrag übe die verschiedenen Reboarder Hersteller dabei helfen, sich einen Überblick zu verschaffen.

Welcher Sitz passt in mein Auto?

Bevor Sie den ausgewählten Sitz kaufen, sollten Sie zunächst die Zulassungsliste des Herstellers prüfen. Nicht alle Reboarder sind für jedes Fahrzeugmodell geeignet. Wenn Ihr Fahrzeug nicht auf der Liste zu finden ist, können Sie bei Ihrem Automobilhersteller anrufen und nachfragen, da die Sitze nicht mit allen Fahrzeugen getestet werden.

Die Optik

Da Reboarder nicht gerade günstig in der Anschaffung sind, sollten Sie auch sicher gehen, dass Ihnen das Design des Sitzes gefällt. Viele Reboarder sind in unterschiedlich farblichen Designs erhältlich. Bedenken Sie jedoch auch, dass ein Sommerbezug für Ihren Reboarder sinnvoll ist und treffen Sie Ihre Entscheidung daher nicht ausschließlich nach der Farbe.

Vor dem Kauf eines Reboarders gibt es einiges zu beachten. Doch wenn der richtige Kindersitz erst einmal gefunden ist, profitieren Eltern und Kinder lange Zeit davon. Rückwärts gerichtetes Fahren ist nicht nur angenehmer für Ihr Kind, dass seine Umwelt so sehr viel besser wahrnehmen kann; es bietet höchste Schutz und mindert das Verletzungsrisiko im Falle eines Frontalcrashs. So fühlen Sie sich als Mutter und Vater auch gleichzeitig wohl und sicher während der Autofahrt mit Ihrem Kind im Reboarder.

Auswirkungen von Unfällen mit Kindersitz und Reboarder

Reboarder sind spezielle Kindersitze die nach hinten gerichtet sind. Im Gegensatz zu den vorwärts gerichteten Kindersitzen bieten sie einige Vorteile, die auf den ersten Blick gar nicht so klar sind. Eigentlich ist es aber ganz einfach und logisch warum rückwärts gerichtete Kindersitze viel sicherer sind. In diesem Beitrag wollen wir genau beleuchten warum.

 

Auswirkungen auf das Kind bei einem Unfall

Bei einem Unfall wirken enorme Kräfte auf das Kind. Besonders Kopf und Nacken wird dabei heftig beansprucht. Das liegt daran, weil das Kind angegurtet im Kindersitzt sitzt und der Kopf bei einem Unfall nach vorne katapultiert wird. Das ist davon ausgehend der Fall, wenn der Unfall in Blickrichtung passiert.

Jetzt wird es interessant, denn nun kommen die Vorteile des Reboarder ins Spiel.

 

Die Unfallarten

Der Frontalaufprall ist mit über 65% die häufigste Unfallart. Gefolgt vom Seitenaufprall mit 27% und am seltensten passiert ein Heckaufprall mit 4%. Schauen wir uns nun genauer an, was bei den einzelnen Unfallarten genau passiert.

 

Frontalaufprall

Wie bereits angesprochen ist das die häufigste Unfallart. Betrachtet man nun den herkömmlich vorwärts gerichteten Kindersitz, stellt man fest, dass dieser genau dort NICHT schützt. Denn das Kind wird mit Kopf und Nacken nach vorne geschleudert, der restliche Körper bleibt angegurtet im Sitz. Selbst langsame Unfälle können dort enorme Krafteinwirkungen auf die schwache Muskulatur des Kindes bedeuten. Im schlimmsten Fall kommt es zum Tode oder zu Querschnittslähmungen. Betrachten wir nun den Reboarder, stellen wir fest dass dieser genau hier hilfreich ist. Das Kind wird bei einem Frontalaufprall einfach in den Sitz reingedrückt. Nichts passiert, denn der Sitz ist weich.

 

Seitenaufprall

Mit 27% ist diese Unfallart nicht zu verachten. Das Kind wird zur Seite geschleudert. Das ist weniger schlimm als nach vorne. Die meisten älteren vorwärts gerichteten Kindersitze bieten schlechte Seitenlehnen und Kopfstützen und sind auch dort gefährlich. Allerdings ist zu sagen, dass moderne Kindersitze hier gut schützen. So ist es auch mit dem Reboarder. Er bietet gut gepolsterte Kopfstützen und Seitenlehnen.

 

Heckaufprall

Ein Heckaufprall ist mit 4% äußerst selten, allerdings nicht ganz auszuschließen. Hier ist es nun genau anders rum. Der vorwärts gerichtete Kindersitz schützt das Kind, während der Reboarder hier seine Schwäche zeigt.

 

Fazit

Ich denke der Vorteil des Reboarder kommt gut heraus, denn wenn wir einmal den Frontalaufprall und den Heckaufprall betrachtet stehen sich 65% und 4% Wahrscheinlichkeit gegenüber. So gesehen schützt ein Reboarder also über 16x so häufig wie ein herkömmlicher Kindersitz. Das belegen auch Statistiken, denn in Schweden ist der Reboarder bereits zum Standard ernannt. In Deutschland ist der Reboarder noch eher unbekannt. Die Anzahl der verunglückten Kinder ist in Deutschland durch Autounfälle 3x so hoch. Wir empfehlen allen Eltern sich ausgiebig mit dem Reboarder zu beschäftigen und dann die einzig richtige Entscheidung zu treffen: FÜR einen Reboarder!